Evang.-ref. Kirchgemeinde Seuzach

Cornelia Sprenger

Erntedankgottesdienst auf dem Bauernhof

Erntedank 4<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>seuzach-reformiert.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>187</div><div class='bid' style='display:none;'>2082</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Wenn beim Gottesdienst einmal die Sitzplätze knapp werden, ist es zwar für einzelne nicht so bequem, aber es ist doch eigentlich erfreulich, dass so viele den Weg auf den Hof der Familien Steinmann in Unterohringen gefunden haben. Auch dieses Jahr durften wir in der neu aufgebauten Halle vor einer liebevoll gestalteten Herbstdekoration mit Blumen, Früchten und Gemüsen unseren Gottesdienst feiern, umrahmt von Alphornklängen.
Peter Müller,
„Wem sollen wir eigentlich danken für die Früchte des Feldes?“, fragte eine Viertklässlerin im Anspiel. „Natürlich der Bäuerin und dem Bauern! Die haben die grosse Arbeit gehabt. Oder steckt da noch mehr dahinter?“
Wir sollen den Dank für die Ernte ausweiten auf alle Gaben, die wir im Leben empfangen. All unsere Mühe kann vergeblich sein, wenn Gott unsere Arbeit nicht segnet. Gott will Beziehung zu uns! Wir sollen ihm danken. Diesen Gedanken nahm unser Diakonenpraktikant Dario Zack in seiner Predigt auf. Dank nicht nur für Früchte und Gemüse, denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern vom Wort, das aus Gottes Mund kommt. Er möchte in Jesus unser Wegweiser und Begleiter sein, wie die Israeliten dies auf dem Weg durch die Wüste erfahren haben.
Katechetin Petra Kupferschmid und Pfarrer Rolf Meister übergaben den Kindern vom Viertklassunti ihre persönliche Bibel zusammen mit einem Weggli. mit der Aufforderung, dieses mit jemandem zu teilen. Symbolisch das Wort aufnehmen, geniessen und auch mit anderen teilen.
Darum geht es auch dem Hilfswerk „Chrischtehüüsli“ aus Zürich, dem die Kollekte und die Naturalien zukommen. Mit Bedürftigen Essen teilen, Lebenshilfe bieten, Deutschkurse anbieten: So setzen Mitarbeiter und Freiwillige dieses Werkes ihren Glauben praktisch um, zu Gunsten ihrer Mitmenschen.
Herzlichen Dank allen, die diesen Gottesdienst ermöglicht haben, besonders den Familien Steinmann für die Gastfreundschaft, Heidi Peter für die Dekoration, allen Kuchen- und Zopfbäckerinnen und auch den AlphornbläserInnen aus Schaffhausen für ihre Darbietungen.

Peter Müller