Evang.-ref. Kirchgemeinde Seuzach

Cornelia Sprenger

Besuch des Radiostudios Brunnenhof in Zürich am 28.8.2019

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Wenn wir das Radio anstellen oder Fernsehen sehen wollen, ahnen wir vielleicht nicht, dass das, was wir in unserem viersprachigen Land hören, durch viele gesetzliche Bestimmungen, dem Departement (UVEK) mit Leistungsauftrag und unsere Bundesverfassung geregelt ist (Service Public mit gesellschaftlichem Auftrag). Es braucht gleich viel Arbeit zur Aufbereitung der Sendungen wie für die eigentliche Sendezeit nötig ist.

Beat Wegmann / Verena Wolfer
Somit können wir auf sehr vielfältige, aktuelle, unabhängige und sachgerechte Informationen mit garantierter publizistischer Qualität zählen, die zudem bedürfnisgerecht ist. Wir Radiohörer haben eine riesige Auswahl an Information, Kultur, Musik, Sport und Unterhaltungssendungen rund um die Uhr.

Mit diesen Informationen durften wir einige interessante Sendungen direkt live in den Sendestudios mitverfolgen. Die SprecherInnen lasen nach einem genauen Zeitplan ihre Texte oder moderierten spontan, oder liessen Musik spielen. Ein stressiger Job, fanden etwelche Besucher. Während den Sprechphasen war von uns Gästen Schweigen gefordert, dieses signalisierte eine rote Lampe, welche jeweils aufleuchtete.

Wir danken Verena Wolfer und Hans-Peter Mathes für die gute Auswahl der interessanten Besuche und die umsichtige Organisation der Ausflüge.

Beat Wegmann


Schön, gut und praktisch war es, dass wir uns nach der Radiostudioführung im Garten des Personalrestaurants verpflegen durften.

Wir alle staunten, dass wir uns kaum fünf Gehminuten vom Studio im wunderbar kühlen Wald des Zürcher Chäferberges befanden. Durch eine grosse Waldlücke zeigte sich der glitzernden Zürichsee samt der Albiskette, ein wahrhaft herrlicher Anblick! Schon konnten wir uns kaum mehr vorstellen, so nah am pulsierenden Zürich zu sein. Immer wieder säumten zum Ausruhen, Spielen und Grillieren einladende Bänklis und Bankgruppen die schönen Waldwege. Bevor unsere Route vom Chäferberg zum Hönggerberg führte, tat sich der Blick auf ins Limmattal, und gut zu erkennen war das nahe, riesige ETH-Campus. Anfangs Jahr war im Landboten zu lesen: „Ein hölzernes Jahrhundertwerk – Auf dem Hönggerberg entsteht das europaweit erste Waldlabor. Es soll allen zugänglich sein und auch beantworten, wie der Wald den Klimawandel übersteht und den steigenden Ansprüchen gerecht wird.“ Noch realisierten wir nicht, dass unser Weg durch ebendiesen Wald geht!

Wie einmalig, im alten Höngg fröhliche kleine Kinder zu sehen, die sich in einem Dorfbrunnen badend köstlich amüsierten! Den wohlverdienten Kaffee- und Trinkhalt gönnten wir uns im Schatten des Restaurants Grünwald. Weiter ging es nach Unterengstringen, wo Bus und Zug uns zurück nach Seuzach brachten.

Unsere Wanderung war auch dieses Mal eine wunderbare Gelegenheit, sich kennen zu lernen und dankbar sowie mit Interesse voneinander Näheres zu erfahren.

Verena Wolfer

Fotos: Brigitta Schumacher