Evang.-ref. Kirchgemeinde Seuzach

Cornelia Sprenger

Die vier Workshops – Gemeinsame Erkenntnisse für unsere Zukunft

Herz<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>seuzach-reformiert.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>2</div><div class='bid' style='display:none;'>2032</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

An die 150 Menschen sind den Einladungen gefolgt, einen Samstagvormittag zu verbringen, um über die Zukunft des kirchlichen Lebens in ihren jeweiligen Ortskirchen Altikon-Thalheim-Ellikon, Dinhard, Rickenbach und Seuzach, wie auch der neuen Kirchgemeinde Seuzach-Thurtal, zu diskutieren. Es ging darum, neue Ideen und Visionen zu entwickeln, aber auch aufzuzeigen, was es an Bewährtem zu erhalten gilt.
Werner Baumann,
Einige der Schwerpunkte und Empfehlungen aus den vier Workshops seien hier kurz erwähnt:
Wir alle, Pfarrpersonen, Mitarbeitende, Kirchenpflege, Kommissionen, freiwillig Engagierte und die ganze Kirchgemeinde - Alte und Junge - gestalten gemeinsam unsere Kirche der Zukunft. Die Kirche lebt vom Engagement ihrer Mitglieder.

Ideen sollen von uns allen entwickelt und allenfalls gleich in eigener Verantwortung deren Umsetzung an die Hand genommen werden, mit fachlicher, logistischer und finanzieller Unterstützung der Ortkirchenkommissionen, der Verwaltung und der Kirchenpflege.

Der Gottesdienst soll das zentrale Element der Kirche bleiben, wobei Kirche nicht nur am Sonntag stattfindet sondern vor allem auch aus Menschen besteht, die miteinander in Kontakt treten und zueinander schauen. Die Kirche müsse ausstrahlen, soll lebensnah sein, für alle Menschen Geborgenheit bieten und ungezwungene Gemeinschaft ermöglichen. Ihre Angebote müssten relevant sein für die verschiedenen Zielgruppen und die Menschen, auch Kirchenferne, in ihrem Lebensumfeld ansprechen. Traditionelle und beliebte Angebote sollen bestehen bleiben, solange die Nachfrage vorhanden ist. Auch generationenübergreifend soll Kirche gelebt werden. Jugendliche müssten inhaltlich richtig abgeholt werden, sich einbringen und Verantwortung übernehmen können. Die Kirche müsse emotionale und spirituelle Glaubenserlebnisse ermöglichen, Rituale bieten. Sie soll auch „peppiger“ werden.
Folgende sehr konkrete neue Ideen wurden präsentiert und z.T. bereits deren Umsetzung angedacht: Ein Gross-Gottesdienst für Seuzach-Thurtal 2020 und den folgenden Jahren. Ein Besuchs- und Begleitdienst für ältere Menschen und Menschen in schwierigen Situationen, im Rahmen und als Teil der Gesamtgemeinde. Ein ungezwungener Club-Treff, offen für alle, oder auch ein Männer- bzw. Frauenstamm.

Bei einem gemeinsamen einfachen Mittagessen am Schluss des Vormittags wurden manche Themen am Tisch intensiv weiterdiskutiert und gleichzeitig aktiv die Gemeinschaft gepflegt.

Jetzt sind die Menschen gefragt, die sich zu Verfügung stellen, all die guten Ideen aus den Workshops weiterzuspinnen und auch zu verwirklichen. Einige Freiwillige haben sich bereits spontan gemeldet. Andere möchten wir motivieren, den „Faden wieder aufzunehmen“ und an der Zukunft unserer Kirche weiterzuarbeiten. Herzlichen Dank.

Im Namen der zukünftigen Kirchgemeinde Seuzach-Thurtal
Werner Baumann
Vorsitzender der Steuerungsgruppe