Evang.-ref. Kirchgemeinde Seuzach

Cornelia Sprenger

Im Land, wo Milch und Honig fliessen

IMG_0300 (1)<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>seuzach-reformiert.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>177</div><div class='bid' style='display:none;'>1992</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Die erste regionale Wanderung unter dem Jahresthema „Unser tägliches Brot gib uns heute…“ fand am Samstag, 15. Juni in Dinhard statt. Über zwanzig Interessierte aus allen vier Kirchgemeinden der zukünftigen Kirchgemeinde Seuzach-Thurtal, trafen sich um halb zehn vor der Kirche Dinhard.
Werner Baumann
Nach einer kurzen Besinnung durch Pfr. JürgenTerdenge und dem gemeinsam gesungenen Kanon „Vom Aufgang der Sonne…“ machten wir uns – unter der Führung von Brigitte Lenzlinger, Kirchenpflegerin aus Dinhard – auf, „ins Land wo Milch und Honig fliessen“. Auf unbekannten Wegen führte sie uns an Wäldchen und Feldern Richtung Gemeinschaftsstall in Welsikon.

Unterwegs kamen wir zufälligerweise am Erdbeerfeld der Familie Brugger aus Hintergrüt vorbei, wo fleissige Hände emsig Erdbeeren pflückten. Klara Brugger (Organistin in Rickenbach) gab uns spontan ein paar Körbchen mit auf den Weg. Alle, die später die süssen Beeren geniessen durften, verdankten dies mit einem kräftigen Applaus.

Den Laufstall der Familien Fink, Hohl und Huber oberhalb Welsikons mit den über 120 Kühen, die sich frei bewegen können, zeigte uns Heinz Fink auf einer interessanten und spannenden Führung. Staunend lauschten die Anwesenden seinen Erläuterungen zum Tagesablauf der Kühe (wie fressen, ruhen, melken), zu den täglichen Arbeiten, die sich die drei Familien aufteilen und zum Melkkarussell, das die Gruppe im „Melkgraben“ aus nächster Nähe besichtigen konnte. Dass auch in ihrem modernen Bauernbetrieb das digitale Zeitalter Einzug gehalten hat, demonstrierte er uns anschliessend am Computer von der etwas überhöhten „Kommandobrücke“ aus. Die Fülle an Informationen und die vielen Fragen zu den einzelnen Themen liessen die Zeit im Flug vergehen. Die Leute waren begeistert und dankten Heinz Fink mit einem lang anhaltenden Applaus. Als Abschluss und Stärkung für den Rückweg genossen die Meisten noch ein Glas Frischmilch.

Auf direktem Weg ging es dann zurück zur Kirche, wo vor dem Pfarrhaus bereits kühle Getränke und der Apéro warteten. Beim anschliessenden Grillplausch und interessanten Gesprächen liessen es sich die Anwesenden noch längere Zeit wohlergehen. Alle waren sich einig, einen positiven Vormittag erlebt zu haben und freuten sich bereits auf den nächsten gemeinsamen Anlass am Samstag, 13. Juli in Altikon zum Thema Fleisch, bzw. Geflügelmast.

Werner Baumann