Evang.-ref. Kirchgemeinde Seuzach

Cornelia Sprenger

Wänn s’Pfyffehäxli Dulciana d’Orgle verhäxet... ...am Sonntag, 27. Januar

Pfyfebart 3<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>seuzach-reformiert.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>2</div><div class='bid' style='display:none;'>1882</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Ja dann wird’s schlimm für den Organisten Pfyfebart. Ausgerechnet an einer grossen Hochzeitsfeier bleibt die Orgel stumm, wie verhext. Wenn er aber mit Dulciana einen Pakt eingeht, soll er so virtuos spielen können und berühmt werden, dass er überall zu Konzerten eingeladen und dabei reich wird.
Peter Müller,
Das lässt er sich gerne gefallen, bis zum vierhundertneunundneunzigsten Auftritt. Beim 500sten Konzert soll sich sein Geschick wieder wenden und das ist sein grosser Kummer. Und wie es der Zufall will, soll das seine eigene Hochzeit mit der schönen Tochter Dulcinea sein. Aber wie in jedem Märchen gibt’s ein Happyend und er kann zum grossen Postludium ansetzen.

Die Musik von Albertus Dercksen untermalt das Märchen, nimmt fremdländische Klänge auf, ist zuweilen wild und nicht leicht eingängig.
Organist Peter Schmid aus Ossingen erzählte die Geschichte in schönstem “Züritüütsch“ und spielte gleichzeitig dazu die Melodien, was ihm höchste Konzentration abverlangte. Die Zuschauer konnten ihm und seinem Assistenten Noël via Videoübertragung auf die Leinwand dabei zusehen, wie sie registrierten, Manuale und Pedale bedienten und dabei alles aus dem Instrument herausholten.
Aus diesem Blickwinkel haben viele die Orgel noch nie gesehen und interessierte Kinder konnten sich am Schluss der Vorstellung noch einen eigenen Eindruck des Instrumentes erhaschen. Wer weiss, vielleicht fühlten sie sich dabei wie Meister Pfyfebart.

Peter Müller