Evang.-ref. Kirchgemeinde Seuzach

Cornelia Sprenger

«Kirche vor Ort» als Kernstück konkretisieren

Kirche<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>seuzach-reformiert.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>2</div><div class='bid' style='display:none;'>1211</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Schliessen die vier Kirchgemeinden Altikon-Thalheim-Ellikon, Dinhard, Rickenbach und Seuzach zu einer Kirchgemeinde zusammen, soll das kirchliche und diakonische Leben trotzdem in den einzelnen Ortskirchen sichergestellt und gemäss den örtlichen Bedürfnissen gestaltet werden können. In der aktuellen Phase des KG+ Projektes «Winti-Nord» werden zurzeit die Konzepte dazu erarbeitet.
Monika Frei,
Seit Anfangs Jahr sind die Kirchenpflegen der vier Kirchgemeinden Altikon-Thalheim-Ellikon, Dinhard, Rickenbach und Seuzach daran, ein konkretes Organisationsmodell für einen Zusammenschluss zu einer einzigen Kirchgemeinde zu erarbeiten. Kernstück der zukünftigen Struktur sollen teilautonome Ortskirchen sein, mit denen das kirchliche und diakonische Leben weiterhin in den einzelnen Ortskirchen sichergestellt und gemäss den örtlichen Bedürfnissen gestaltet werden kann. Nach wie vor soll eine Pfarrperson als Ortspfarrer zuständig sein. Die Aufgaben für die «Kirche vor Ort» sollen lokale Ortskirchenkommissionen zusammen mit der zuständigen Pfarrperson, einem Kirchenpfleger und weiteren Kommissionsmitgliedern aus dem Ort übernehmen. Diese Lokalgremien werden von der zentralen Kirchenpflege eingesetzt und mit den notwendigen Kompetenzen und Finanzen ausgerüstet.

Information an den Kirchgemeindeversammlungen zum Stand der Arbeiten
Die Forderung nach teilautonomen Ortskirchen wurde bereits in der Phase der Grundlagenevaluierung der Jahre 2016-2017 des Kirchgemeindeplus-Projektes «Winti-Nord» als unabdingbare Voraussetzung für eine fusionierte Grossgemeinde deutlich. Mit der konkreten begrifflichen und inhaltlichen Ausarbeitung dieses Konzeptes «Kirche vor Ort» hat sich die Steuerungsgruppe, die aus je zwei Personen aus jeder Kirchgemeinde plus allen Pfarrpersonen besteht, nun in den letzten Monaten intensiv beschäftigt. Auch die Mitarbeitenden aller vier beteiligten Kirchgemeinden konnten dieses Modell an einem ersten gemeinsamen zentralen Gemeindekonvent im April diskutieren. An den regulären Kirchgemeindeversammlungen von ATE, Dinhard, Rickenbach und Seuzach im Mai bzw. Juni präsentieren nun die Kirchenpflegen das bisher erarbeitete Konzept sowie den aktuellen Stand der übrigen Arbeiten. In Dinhard fand gestern Montag, 14. Mai, die erste der vier Versammlungen statt, in einem Monat folgen dann die Kirchgemeindeversammlungen von Rickenbach, ATE und Seuzach.

Zusammenschlussvertrag und Kirchgemeindeordnung verabschiedet
Die Steuerungsgruppe hat ausserdem Projektziele und die Projektorganisation für die aktuelle Phase definiert sowie einen Zusammenschlussvertrag und eine Kirchgemeindeordnung ausgearbeitet und verabschiedet. Um einen Zusammenschluss auf den 1. Januar 2020 verwirklichen zu können, ist eine Vorprüfung dieser Unterlagen durch die Landeskirche ab Juli 2018 notwendig. Bei diesen Arbeiten wurde die Steuerungsgruppe vom Projektbüro mit Christoph Liebi (Vorsitz, Seuzach), Jürgen Terdenge (Vertreter der Pfarrschaft), Werner Baumann (Vertreter der Steuerungsgruppe) sowie Bernhard Neyer (externer Projektleiter) unterstützt. Auch an den Details, z.B. der Pfarrdienstordnung oder dem Unterrichtsmodell, wird schon jetzt in sieben verschiedenen Arbeitsgruppen mit insgesamt 20 Personen aus allen vier Kirchgemeinden gearbeitet.

Konkret wird zum Beispiel ein Gottesdienstplan und ein Konzept mit Pfarramt-Zuständigkeiten entworfen. Diese vielen Grundlagen zu Einzelregelungen, die bei einem möglichen Zusammenschluss notwendig sind, werden dann endgültig im Lauf des Jahres 2019 konkretisiert. Für die neu entstehende Kirchgemeinde wurde ausserdem ein Name mit Hilfe eines Wettbewerbes unter den Kirchgemeindemitgliedern gesucht. Noch ist die Steuerungs-
gruppe daran, die eingereichten Vorschläge für den Namen zu bearbeiten.

Urnenabstimmung über Zusammenschlussvertrag
Nach den Sommerferien erfolgt in den Kirchgemeinden jeweils eine öffentliche Informationsveranstaltung. Im November befinden die Kirchgemeindeversammlungen über die Kirchgemeindeordnung. An der Urne wird am 25. November über den Zusammenschlussvertrag abgestimmt.

Weitere Informationen
Die wichtigsten Termine auf einen Blick: «KG+ Winti-Nord»

Termin / Was

September 2018: Informations-Veranstaltungen in den Kirchgemeinden
November 2018: Beschlüsse Kirchgemeindeversammlungen über KGO
25. November: Urnenabstimmung über Zusammenschlussvertrag in allen Kirchgemeinden

Kontaktpersonen „KG+ Winti-Nord“:
- Werner Baumann, Leiter Steuergruppe, werner.baumann@zh.ref.ch, 052 338 16 19,
079 610 14 81
- Newsletter bestellen unter: winti-nord@zh.ref.ch

Kontaktperson in der reformierten Kirchgemeinde Seuzach:
Monika Frei, 052 335 44 19, monika.frei@zh.ref.ch