Evang.-ref. Kirchgemeinde Seuzach

Cornelia Sprenger

Machbarkeitsstudie für Zentrumsgebäude

Kirche<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>seuzach-reformiert.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>2</div><div class='bid' style='display:none;'>1211</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Der absehbare Investitionsbedarf in die bestehenden Liegenschaften, die nicht optimale Infrastruktur und die kontinuierliche Abnahme der Mitgliederzahlen unserer Kirchgemeinde (ca. 1% pro Jahr) veranlassen die Kirchenpflege, das Liegenschaftskonzept zu überdenken.
Christoph Liebi,






Unsere Kirchgemeinde besitzt 4 Liegenschaften:

• Die Kirche, welche unter Denkmalschutz steht und im Jahr 2015 renoviert wurde

• Das Pfarrhaus, welches ebenfalls unter Denkmalschutz steht und eine Wohnung und ein Büro
für eine Pfarrperson und den Pfarrhaustreff enthält. Der Pfarrhaustreff wird genutzt für
Unterricht, Kirchenkaffee, verschiedene Gruppenaktivitäten usw.

• Das Kirchgemeindehaus an der Stationsstrasse 34. Dieses enthält verteilt auf 4 Ebenen eine
Wohnung für eine Pfarrperson, Büro- und Sitzungszimmer, die Gemeindestube, Archiv und
Kellerräume. Die Infrastruktur und die Raumaufteilung sind für unsere Nutzung nicht optimal.
So stehen beispielsweise in den Sitzungszimmern und in der Gemeindestube tragende
Säulen im Raum, welche hinderlich sind. Es gibt auch keine geeignete Küche.
Das Gebäude ist rund 35-jährig und muss in absehbarer Zeit renoviert werden. Dabei wird die
Energieoptimierung resp. Isolation des Gebäudes schwierig.

• Den Saal Zentrum Oberwis mit Bühne und Platz für 550 Personen bei Konzertbestuhlung.
Die ganzjährige Auslastung des Saals ist sehr schwierig. Den Einnahmen von rund 25'000
Franken steht ein Aufwand von rund 160'000 Franken gegenüber. Dabei übernimmt die
politische Gemeinde 50% der ungedeckten Kosten. Der Saal ist ebenfalls rund 35-jährig und
muss in bestimmten Bereichen renoviert werden.

Hinzu kommt, dass unsere Kirchgemeinde die Zentrumsfunktion übernehmen will, falls es zu Fusionen im Rahmen des Projektes „KG+ Winti Nord“ kommt. In diesem Fall sind mehr Büroräume für die Administration notwendig.
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie soll deshalb abgeklärt werden, ob auf dem Areal des Pfarrhauses ein neuer Zweckbau errichtet und im Gegenzug Saal und Kirchgemeindehaus verkauft werden könnten. Die Machbarkeitsstudie soll aufzeigen, ob diese Idee aus Sicht des Zonenplans, des Denkmalschutzes und weiterer Rahmenbedingungen realisierbar ist. Gleichzeitig wird auch abgeklärt, ob Saal und Kirchgemeindehaus Käufer finden würden.
Die Kirchgemeindeversammlung hat für die Studie im Budget 2018 einen Betrag von Fr. 35'000.- bewilligt. Die Abklärungen sollen Ende 2018 abgeschlossen sein.

Die Baukommission